Katachi-Art - Informationen zu antiken Tanto
Klingenformen

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Der Tanto Seite 2

Der Griff (Tsuka) befindet sich das Stichblatt (Tsuba), in der Scheide sind manchmal das Beimesser (Kogatana oder Kozuka) und/oder eine Schwertnadel (Kogai) und/oder auch Essstäbchen in einer Aussparung untergebracht. Die Tsuka des Tanto ist mit einer Fuchi (Zwinge) und Kashira (Kappe) versehen. Unter der Wicklung befinden sich die Menuki.

Der Aufbau der Klinge unterscheidet sich häufig von dem der Katanaklinge dadurch, dass die Klinge zwar auch aus Tamahagane besteht, aber oftmals keinen laminierten Aufbau , z.B. in Kobuse oder San Mai, aufweist.

Auch gibt es den Tanto in verschiedenen Klingenformen. Die häufigste und klassische Form war und ist jedoch die Hira Zukuri Form, bei der

 

der Klingerücken des Tanto gerade ist und die Spitze von der Schneide her gebogen und ohne den beim Schwert typischen Trenngrat Yokote zum Klingenrücken hin läuft.

Manchmal findet man auch Tanto in der Unokubi Zukri Form.

Sehr selten sind Tanto in der klassischen Katanaform Shinogi Zukuri, d.h. mit einer Yokote (Trenngrat).

Der etwas kürzere Hamidashi-Tanto weist nur eine sehr kleine Tsuba auf und die Öffnung für Beimesser , Schwertnadel oder Eßstäbchen ist seitlich offen.

Der mit längerer und oftmals schmaler, dicker Klinge versehene Yoroi-Doshi ist (wie schon aus dem Namen Yoroi = Rüstung ersichtlich) ein Panzerstecher.

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