Katachi-Art - Informationen zu antiken Tanto
Tanto-typen und Montierungen

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Der Tanto Seite 3

Die Aikuchi-Variante des Tanto kommt ganz ohne Stichblatt aus, manchmal auch ohne Wicklung und Menuki. Oftmals ist dann der Klingendübel (Mekugi) mit besonders schönen Zierkappen versehen.

Der Kaiken oder auch Kwaiken ist eine Tantovariante mit einer Klingenlänge von etwa 8 bis 16 cm. Er wurde oftmals zur Selbstverteidigung von Frauen aber auch vielfach von Mönchen getragen, oftmals im Ärmel des Gewandes.

Das Kozuka (Beimesser) wird in einer Aussparung der Scheide (Saya), sowohl bei Katana und Wakizashi als auch beim Tanto getragen. Das Kozuka zählt zwar auch zu den Tanto, dient aber nicht als Waffe sondern zur der Erledigung kleiner täglicher Arbeiten.

 

Das sogenannte Kubikaki-Katana oder auch Kubikiri oder Kubitori dient zur Enthauptung des besiegten Gegners, um dann den abgetrennten Kopf dem Daimyo zu überreichen. Die Schneide dieses sehr speziellen Tanto ist deshalb in der nach innen gewölbten Klingenseite angebracht.

Eine recht seltene Variante des Tanto ist der in der Kenform geschmiedete Tanto. Analog zum Kenschwert ist bei diesem Tanto die Klinge (wie beim klassischen europäischen Dolch) beidseitig geschliffen und auch beidseitig mit einem Hamon versehen.

Beim Yari-Tanto wird die Klinge eines Speeres (Yari) zum Tanto umgearbeitet. Dieser Tanto ist daher ebenfalls beidseitig geschliffen und weist oftmals einen stark rautenförmigen Querschnitt auf.

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