Katachi-Art - Geschichte des Samuraischwerts - Seite: 2
Entwicklung und Perioden: ab dem 14. Jahrhundert

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Samuraischwerter Seite 2

Schon in der Muromachi Zeit (1392-1568) ließ die durchschnittliche Qualität - auch bedingt durch die "Massenproduktion" während des Bürgerkrieges - deutlich nach. Als besondere Entwicklung kann hier allerdings die Entstehung des kürzeren Uchigatana gelten. Bis zu dieser Zeit trug man im wesentlichen ein Tachi genanntes Schwert, das sich durch das später als Samuraischwert berühmt gewordene Katana dadurch unterschied, daß es deutlich länger und schmaler war. Das Uchigatana, quasi der Vorläufer des Wakizashi, hatte eine ca. 60 cm lange Klinge und war dadurch auf engere Distanz deutlich besser einzusetzen. Man trug es nun als Ergänzung zum Tachi, das im Unterschied zum später aufkommenden Katana hängend wie ein Säbel am Gürtel getragen wurde.

 

Während der - Shinto Periode (1568 - 1764), der Zeit der "Neuen Schwerter", kann es - vor allem in den ersten Jahren in der Momoyama - Zeit (1568 - 1603) zu einem kurzzeitigen Aufblühen der hohen Schmiedekunst. In diese Zeit fällt auch die Entwicklung des klassischen Daisho, d.h. des Schwertpaares bestehend auch dem heutzutage mit dem Samuraischwert assoziiertem Langschwert Katana und dem Kurzschwert Wakizashi.

Während der Edo - Zeit, der langen Friedenszeit vom Ende des Bürgerkrieges 1603 bis zum Beginn der Meji Zeit 1868 wurden die Samuraischwerter - Katana und Wakizashi - mehr und mehr zu reinen Statussymbolen.

Die Montierungen (Fuchi/Kashira, Tsuba, Menuki, Kozuka) wurden von Goldschmieden und ganzen Goldschmiedeschulen häufig...

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