Katachi-Art - Geschichte des Samuraischwerts - Seite: 3
Entwicklung und Perioden: bis zum 20. Jahrhundert

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Samuraischwerter Seite 3

... in höchster handwerklicher und künstlerischer Qualität gefertigt, oftmals aber auch sehr überladen und weit entfernt vom eigentlichen Gedanken des Samuraiideals.Die Klingen waren häufig nur von durchschnittlicher künstlerischer und handwerklicher Qualität. Trotzdem gab es auch in dieser Zeit immer wieder Schmiede, die ihr Handwerk in bester alter früher Kotoqualität beherrschten und auch heute zu den Spitzenschmieden zählen. Viele Schwerter aus dieser Zeit hatten sehr große, schwere und aus sehr dicht geschmiedetem Tamahagane bestehende Klingen.

Während der Shinshinto Zeit (1764 - 1886) versuchte man die alten Traditionen der Koto Epoche aud der Kamakura Zeit wieder aufleben zu lassen. Unter dem Gründer dieser Bewegung Suishinshi Masahide

 

wurden neue Klingenformen und Verschweißungsverfahren entwickelt, aber auch die Tradition der 5 klassischen Schmiedeschulen wiederbelebt.

Die Gendaito - Schwerter (1886 - 1945) können genaugenommen nicht als Samuraischwerter bezeichnet werden, da die Kaste der Samurai zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschafft worden war. Die Shinsakuto - Schwerter (ab 1948) stellen unter den Sammlern ein eigenes Feld dar und zeichnen sich häufig durch absolute technische Perfektion aus.

Ob ein derartig breiter Hamon, wie er oftmals bei diesen "Samuraischwertern" zu finden ist, wirklich der Kampftauglichkeit diente und nicht eher das Risiko eines tiefen Ausbruchs erhöht, ist bei den Fachleuten umstritten.

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  -  Letzte Bearbeitung: 20.06.2014 5:49   © Katachi-Art 2014 Seiten-Layout & Bearbeitung: Webanode