Katachi-Art - Informationen zu Samurairüstungen - Seite: 2
Die neuzeitliche Samurairüstung Toseigusoku und die verschiedenen Typen

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Samurairüstungen Seite 2

Nach regelmäßigen Modifikationen setzten sich ab dem 10. Jahrhundert zwei neue Typen von Samurairüstungen durch, die wir beide heute als die "klassische" Samurairüstung ansehen.

Die schwere O-Yoroi Samurairüstung, die vor allem für die Reiterei gedacht war. Diese Samurairüstung war aus Metallplatten aufgebaut, die über Schnüre miteinander verbunden waren und die sowohl den Brustkorb und Rücken, als auch Arme und Beine von allen Seiten schützten. Die rechte Körperseite wurde durch ein zusätzliches Panzerungsteil geschützt. Der Helm (Kabuto) schützte den Kopf.

Da diese Samurairüstung zwar guten Schutz gegen Pfeilbeschuß und Schwerthiebe bot, die Bewegungsfreiheit im Bodenkampf jedoch stark einschränkte, wurde im

 

10. Jahrhundert für die Fußsoldaten die Domaru-Samurairüstung eingeführt. Sie war wesentlich leichter. Die Brust- und Rückenpanzerung wurde auf der rechten Seite miteinander verbunden. Die ähnlich aufgebaute Harakami-Samurairüstung wurde im Gegensatz dazu am Rücken verschlossen.

Im 12. - 14. Jahrhundert wurden zwar beide Typen von Samurairüstungen getragen und weiter modifiziert, jedoch setzte sich die Kombination aus Domaru-Samurairüstung und Kabuto immer weiter durch.

Die O-Yoroi wurde immer seltener und nur noch von hochrangigen Samurai getragen.

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