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Die neuzeitliche Samurairüstung Toseigusoku und die verschiedenen Typen

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Samurairüstungen Seite 3

Im 15. und 16. Jahrhundert setzten sich unter westlichem Einfluß neue Typen von Samurairüstungen durch, die man unter dem Begriff Toseigusoku (moderene Rüstung) zusammenfasst.

Vor allem folgende Typen von Samurairüstungen sind kennzeichnend für diese Zeit : Okegawado, Nanbando, Hotokedo, Saijodo.
Auf breiten Lederstreifen waren bei dieser Samurairüstung starke Stahlbleche angebracht, um den Samurai auch besser gegen die unter westlichem Einfluß aufgekommenen Feuerwaffen zu schützen.

Die Nanbando Samurairüstung (ausländische Samurairüstung) verband westliche und typische japanische Elemente in einer Samurairüstung.

 

Sie kam wärend der Zeit des Namban-Handels mit Portugiesen und Spaniern 1543 - 1639 auf. Die Entwicklung des japanischen Samuraihelms verlief ähnlich wie die der Samurairüstungen. Die Helmglocke schützte den Oberkopf und die Stirn. Der Nackenschutz Shikoro und die Seitenklappen Fukigaeshi waren am Hauptteil, der Helmglocke befestigt. Am Ring auf der Rückseite des Samuraihelms konnten Familienwappen oder Erkennungszeichen des Truppenteils angebracht werden. Mittels einer Seidenkordel wurde der Helm unter dem Kinn festgeknotet.

Die Maedate bildete eine teilweise bis zur Kuriosität gehende Helmzier, die an der Vorderseite des Samuraihelms angebracht war und teilweise einige Dutzend Zentimeter in den Himmel ragte. Diese "außergewöhnlichen Samuraihelme" Kawari Kabuto kamen vor allem im 16. Jahrhundert verstärkt in Mode.

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